Modul eTicket

Kanban-Board mit öffentlicher Seite — das gibt's so sonst nicht.

eTicket ist ein Trello-artiges Board-System mit eingebautem öffentlichen Layer. Intern arbeiten Sie wie gewohnt mit Listen, Karten und Labels — und können dasselbe Board als Roadmap, Feedback-Eingang oder Statusseite nach außen öffnen.

  • Boards, Listen, Karten — mit Labels, Checklisten, Kommentaren, Anhängen
  • Öffentliche Roadmap: Board oder einzelne Listen als read-only Embed auf der Website
  • Public Feedback: Besucher reichen Karten ein — Captcha- und Honeypot-geschützt
  • eForm → Card: jedes Formular-Submit erzeugt automatisch eine Karte im Board

Was eTicket kann

Acht Bausteine. Ein Board.

Vom klassischen Kanban bis zum öffentlichen Feedback-Eingang — was Sie mit eTicket bekommen.

Boards, Listen, Karten

Klassische Kanban-Architektur. Pro Karte: Titel, Beschreibung, Fälligkeit, Labels, Checklisten, Kommentare, Anhänge, Mitglieder, Cover-Bild, Aktivitätsverlauf.

Rollen & Sichtbarkeit

Viewer, Member, Admin pro Board. WIP-Limits pro Spalte, „Done"-Spalten markierbar. Sichtbarkeit privat, Member-only oder organisationsweit.

Public Roadmap

Board oder einzelne Listen/Labels als read-only Roadmap auf der Website einbettbar. Eigener `public_slug`, klare URL — z. B. /roadmap.

Public Feedback

Externe Besucher legen eigene Karten an — Captcha- und Honeypot-geschützt. Eingehende Karten landen in einer Triage-Liste und werden moderiert.

eForm → Card

Ein eForm-Template einer Liste zuordnen — jedes Submit erzeugt eine Karte mit strukturierten Feldern (Browser, Schritte, Screenshot-Upload). Freitexte DSGVO-anonymisiert.

Checklisten & Anhänge

Mehrere Checklisten pro Karte, granulare Fortschritts-Anzeige. Datei-Anhänge auf Hetzner-Servern in Deutschland, virusgeprüft.

Aktivitätsverlauf

Jede Aktion ist im Card-Activity-Log nachvollziehbar — Moves, Label-Änderungen, Kommentare, Anhänge. Auditierbar.

Einbettung als Block

Boards als nativer Block in eContent-Pages einbettbar — Roadmap, Changelog oder Status-Board läuft inline auf Ihrer Seite.

Das Unterscheidungsmerkmal

Intern arbeiten. Extern transparent.

Warum eTicket nicht einfach „Trello für meinportal.cloud" ist.

Trello, Jira, Asana — alle können Kanban. Was sie nicht können: dasselbe Board nach außen öffnen, ohne dass die Welt im Tool selbst Konten anlegen muss.

eTicket hat einen öffentlichen Layer direkt eingebaut. Sie pflegen Ihr Board intern wie gewohnt — und entscheiden pro Board oder pro Liste, was nach außen sichtbar ist. Drei Stufen:

  • Read-only — ein Board wird zur Roadmap, einzelne Listen werden zum Changelog. Besucher sehen, was läuft.
  • Read-write mit Schutz — Besucher legen eigene Karten an, geschützt durch Captcha und Honeypot, eingehende Karten landen in einer Triage-Liste.
  • Strukturiert per eForm — ein eForm-Template wird einer Liste zugeordnet, jedes Submit erzeugt eine Karte mit ausgefüllten Feldern statt einer Wand aus Freitext.

Das Ergebnis: Interne Vorgangsbearbeitung und externe Transparenz sind derselbe Workflow, nicht zwei parallele Systeme. Wer eine Karte verschiebt, aktualisiert gleichzeitig die öffentliche Anzeige.

Anwendungsfälle

Was Sie damit anstellen.

Vier Cluster: Transparenz nach außen, Feedback-Eingänge, operative Verwaltungs-Vorgänge, klassische interne Boards.

Öffentliche Produkt-Roadmap

Klassisches Roadmap-Board mit Spalten „Vorgeschlagen", „In Prüfung", „In Arbeit", „Erledigt". Read-only eingebettet auf der Website — Kunden und Interessenten sehen, was als Nächstes kommt.

Changelog / Release-Tracker

Die „Done"-Liste wird automatisch zum öffentlichen Changelog. Mit Release-Datum, Labels (Feature, Bugfix, Sicherheit) und Verlinkung in News-Posts.

Status-Board

Aktueller Bearbeitungsstand laufender Projekte: „Aktuelle Projekte", „In Arbeit", „Geplant", „Abgeschlossen". Ideal für Agenturen, Beratungen, Auftragsnehmer.

Klare Abgrenzung

Was eTicket nicht ist.

Wo die Grenzen liegen — und warum das gut so ist.

Damit kein Missverständnis aufkommt: eTicket ist kein klassisches E-Mail-Helpdesk und kein SLA-getriebenes Service-Desk-System.

  • Kein Mail-zu-Ticket-Inbound. eTicket läuft nicht als Postfach-Empfänger. Es gibt keine automatische Konvertierung von eingehenden E-Mails in Karten. Wer ein Support-Postfach mit Mail-Antworten und Reply-Threading braucht, ist mit einem dedizierten Helpdesk besser bedient.
  • Keine SLA- oder Eskalations-Automatik. eTicket misst keine Reaktionszeiten, schlägt nicht automatisch bei Überschreitung Alarm. Wenn Sie Service-Levels vertraglich nachweisen müssen, ist das (noch) nicht abgedeckt.
  • Keine Workflow-Automatisierungen. Karten verschieben sich nicht selbst, lösen keine Trigger aus, schicken keine automatischen Nachrichten. Wer komplexe Workflow-Engines braucht, schaut zu n8n oder ZAPier.

Das ist eine bewusste Linie. eTicket ist ein Transparenz- und Kollaborations-Werkzeug, das den öffentlichen Layer als Hauptmerkmal hat — nicht als Support-Inbox-Ersatz.

FAQ

Was wir oft zu eTicket gefragt werden.

Acht Antworten auf die typischen Fragen vor dem ersten Board.

Ist eTicket eine Trello-Alternative?
Funktional in derselben Liga für das interne Kanban — Listen, Karten, Labels, Checklisten, Anhänge, Kommentare, Aktivitätslog. Der strukturelle Unterschied: eTicket hat einen öffentlichen Layer eingebaut. Boards als Roadmap einbettbar, Public Feedback per Captcha geschützt, eForm → Card für strukturierte externe Eingaben. Plus: Hosting in Deutschland und keine US-Subprozessoren.
Was wird öffentlich sichtbar — alles oder nur ausgewählte Karten?
Jede Karte hat einen Sichtbarkeits-Status: privat (nur Board-Member), organisationsweit (alle in der Organisation) oder öffentlich (auf der öffentlichen Roadmap sichtbar). Sie aktivieren Public-Listen explizit — nichts wird versehentlich öffentlich. Eingehende Karten von Public-Feedback landen in einer Triage-Liste und werden moderiert, bevor sie sichtbar werden.
Wie verhindere ich Spam beim Public-Feedback?
Drei Schutzschichten: Captcha (eigenes, ohne Drittanbieter-Tracking), Honeypot-Felder (unsichtbar für Menschen, gefüllt von Bots) und Rate-Limit pro IP. Eingehende Karten landen erst in einer Triage-Liste, nicht direkt im Hauptboard. Sie sehen, was reinkommt, und entscheiden vor Veröffentlichung.
Kann ich Formular-Submits direkt als Karten anlegen lassen?
Ja — das ist das eForm-→-Card-Feature. Sie bauen ein eForm-Template (z. B. Bug-Report mit Browser, Schritten, Screenshot-Upload), ordnen es einer Liste in eTicket zu, und jedes Submit erzeugt eine Karte mit den Feldwerten als strukturierte Daten. Freitextfelder werden auf Wunsch DSGVO-anonymisiert (z. B. E-Mail-Adressen redaktiert).
Wie binde ich eine öffentliche Roadmap auf meiner Website ein?
Boards als nativer Block in eContent-Pages — inline auf Ihrer Seite, ohne iFrame. Für externe Webseiten gibt es einen Embed-Snippet (read-only). Beide nutzen den `public_slug` des Boards oder einer einzelnen Liste. Mit eigener Domain ist die Roadmap-URL z. B. roadmap.ihre-domain.de.
Kann ich eingehende E-Mails als Tickets erfassen?
Nein. Eingehende E-Mails werden nicht automatisch zu Karten. Wer ein Mail-Postfach mit Reply-Threading braucht, sollte ein dediziertes Helpdesk einsetzen. eTicket ist Transparenz- und Kollaborations-Werkzeug, kein Support-Inbox-Ersatz. Für strukturierte Eingaben gibt es eForm → Card.
Gibt es WIP-Limits?
Pro Spalte (Liste) lassen sich WIP-Limits setzen — „In Arbeit max. 5". Bei Überschreitung wird die Spalte visuell markiert (rot), aber das System blockiert keine Karten. Bewusste Überschreitung ist möglich, sie wird nur sichtbar gemacht.
Wo werden die Daten gehostet?
Auf Hetzner-Servern in Deutschland. Datei-Anhänge werden mit ClamAV virusgeprüft und nach konfigurierter Aufbewahrungsfrist automatisch gelöscht. Submissions aus eForm-→-Card erben die DSGVO-Regeln des eForm-Moduls — inklusive Anonymisierungs-Pipelines.
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Boards intern — ab Business-Paket. Public Roadmap, Public Feedback und eForm → Card als integraler Bestandteil. Hosting in Deutschland.